Ein Foto der Stadt Padua, in der Max mit Georg Fischer Omicron über die weitere Zusammenarbeit gesprochen hat.

Vaira für technische Kooperation in Italien bei Georg Fischer

Max hat Anfang Juni seine Siebensachen gepackt, um sich auf den Weg nach Bella Italia zu machen. Nicht jedoch, um die herrlichen Weine und italienischen Spezialitäten zu verköstigen oder sich auf eine Fahrt mit den berühmten venizianischen Gondeln zu begeben, sondern um den Schweißgerätehersteller Georg Fischer Omicron zu besuchen. In der norditalienische Provinz Padua in der Region Venezien nahe dem malerischen Venedig fand das Treffen statt. Das Tochterunternehmen der Georg Fischer AG ist einer der wichtigsten Ansprechpartner mit umfassendem Know-how, wenn es um Schweißgeräte geht. Mit wem sollte ein Austausch aufschlussreicher sein, als mit dem Hersteller selbst?

Auch wenn das italienische Flair nicht im Mittelpunkt stand, war die Reise extrem lohnenswert. Im Mittelpunkt stehen dabei selbstverständlich immer die Nutzer. Georg Fischer Omicron und Vaira vereint die gleiche Softwarestrategie: jeder macht das, was er am besten kann. Gemeinsame Schnittstellen sorgen dann für eine einwandfreie, standardisierte Dokumentation.

Die Herausforderungen der Schweißdaten-Dokumentationen

Bei der Nutzung von Schweißmaschinen werden wertvolle Schweißdaten erzeugt. In der Regel werden diese aufwendig, meist handschriftlich, festgehalten und später in digitale PDF-Formulare übertragen. Ein aufwendiger, mühsamer Prozess, bei dem, sei es durch menschlich oder technisch bedingte Übertragungsfehler, Probleme und unvollständige Datensätze entstehen können.

Massimo Luise und Luca Noventa von Georg Fischer Omicron in Italien gemeinsam mit Max.

Das Unternehmen Georg Fischer Omicron hat zu diesem Zweck die WeldinAir-App mit bereits über 1000 Nutzern entwickelt, um die etwa 70 verschiedenen Datensätze pro Schweißvorgang von der Maschine auf den digitalen Zettel zu bekommen. An dieser Stelle kommt Vaira ins Spiel. Über eine speziell entwickelte Schnittstelle können die Schweißdaten auch direkt an Vaira übergeben werden. Die Datenerfassung und die Datenverarbeitung werden so massiv optimiert.

Die Schweißdatenerfassung als Teil des gesamten Prozesses verstehen

Durch die enge Zusammenarbeit mit Georg Fischer Omicron wird nun endlich die bereits etablierte Datenquelle “Schweißgerät” prozessual erschlossen und in digitale Routinen integriert. Zusammen mit den mittels der Vaira-App erzeugten Vermessungs- und Assetdaten entstehen umfangreiche Datensätze, deren Qualität ein bisher unerreichbares Potenzial bietet.

Die direkte Kooperation mit dem Hersteller der Schweißgeräte ist also das perfekte Schlüssel-Schloss-Prinzip, mit dem wir unseren Kunden eine weitere Tür öffnen: Hin zu einer vollumfänglichen Digitalisierung, die Menschen entlastet, die die eigenen Arbeitsroutinen modernisiert, vereinfacht und beschleunigt. Eine Kooperation, die sich für alle Beteiligten sehr lohnt.

Im Anschluss an die Italien-Reise war Max gemeinsam mit unseren Partnern von Georg Fischer Piping Systems Deutschland auch noch auf der IFAT 2022.

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