Vaira gewinnt Startup Award 2022 des Handelsblatts

Vaira erhält den Award für das Startup 2022 auf der Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2022 des Handelsblatts

Aus einer Vorauswahl von über 40 Unternehmen wurden wir von einer Jury unter die Top 5 Bewerbungen gewählt. Am 10./11. Mai 2022 fand dann die große Handelsblatt Jahrestagung Stadtwerke 2022 in Berlin statt, zu der uns das Handelsblatt eingeladen hat. Hier durften die Finalisten ihre Ideen und Produkte vor Vertreterinnen und Vertretern deutscher Stadtwerke präsentieren.

»Der Start-up Award 2022 prämiert junge, innovative Unternehmen, die intelligente Lösungen für die Energiewirtschaft anbieten.«

– Handelsblatt –

Fast die Hälfte aller Stimmen für Vaira

Am Ende war es auch dieses Publikum, das abstimmen durfte, welches der fünf präsentierten Produkte sie am meisten überzeugt hat. Das Ergebnis: mit 48 % der Stimmen des Publikums konnte Max den Saal von Vaira begeistern!

Wir sind einmal mehr beflügelt davon, wie groß das Interesse an Vaira war. Auch in den Gesprächen im Vorfeld und im Nachgang wurde uns wieder deutlich gemacht, dass die Energiebranche eine umfassende Prozesslösung für die digitale Transformation händeringend sucht. Daher war dieses Event für uns gleich ein doppelter Erfolg: zum einen nehmen wir einen Pokal mit nach Hause, der sich gut in unserem Büro machen wird. Und zum anderen konnten wir zahlreiche Stadtwerksvertreterinnen und -vertreter auf uns aufmerksam machen, die nun in die weitere Planung für Kooperationen und Lizenzierungen gehen.

Jetzt selbst mit Vaira durchstarten

Solltest du vielleicht selbst am Event teilgenommen haben oder nun neugierig geworden sein, kannst du dir ganz einfach unter www.vaira.app/demo ein kostenloses Vorführ-Meeting mit unserem Vertrieb buchen. Weitere Kontaktmöglichkeiten findest du unter www.vaira.app/kontakt.

Wir danken dem Handelsblatt für diese Möglichkeit, uns zu präsentieren und auch allen Besucherinnen und Besuchern für das Interesse an Vaira!

Digitale Transformation – Vaira referiert bei DigitaleZukunft@OWL

Max präsentiert beim Event DigitaleZukunft@OWL.

»Digitale Transformation der Bau- und Versorgungswirtschaft« – das war das Thema des Vortrags, den unser Geschäftsführer Max Erdmann anlässlich des Events DigitaleZukunft@OWL am 10. März hielt. Ausgetragen wurde das Event vom Tagesspiegel in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Netzwerk DigitaleZukunft@OWL, das sich unter anderem aus verschiedenen Städten der Region OWL zusammensetzt. Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Herausgeber des Tagesspiegels, Stephan-Andreas Casdorff und von Ministerpräsident Hendrik Wüst MdL. Präsentierende wohnten dem Vortrag vor Ort bei, das Publikum wurde, passend zum Thema, digital per Livestream zugeschaltet.

Von Planung bis Reaktion: Digitalisierung auf dem Vormarsch

Der digitale Wandel ist allgegenwärtig: mit der Pandemie fand einer der wohl schnellsten Umbrüche in der Arbeitswelt der vergangenen Jahrzehnte statt. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Arbeit von Zuhause aus das neue Normal. Routinen mussten überdacht und neu sortiert sowie Arbeitsmittel auf die Gegebenheiten hin angepasst werden. Unternehmen, die ihre Digitalisierung für einen zukunftsfähigen Arbeitsprozess bereits geplant hatten, konnten ihre Konzepte in Rekordzeit umsetzen. Andere Unternehmen ohne solche Konzepte standen unerwartet vor gewaltigen Herausforderungen.

Wie findet digitale Transformation in der Bau- und Versorgungswirtschaft statt? Im Anschluss an den Vortrag von Max ergaben sich spannende Gespräche. (Foto: DigitaleZukunft@OWL / Besim Mazhiqi)

Digitalisierung war plötzlich kein nettes Gimmick mehr. Sie wurde zur dringenden Notwendigkeit, um konkurrenz- und arbeitsfähig zu bleiben und als Unternehmen durch die Krise zu kommen. Dieser gezwungene Wandel trägt gleichzeitig aber auch Früchte: mehr Freiheiten in der Arbeitsgestaltung, schnellere Kommunikationsprozesse über digitale Lösungen, weniger Reisezeiten. Die neue digitale Arbeitswelt ist schneller, effizienter und nimmt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mühsame Arbeit ab.

Die Branche digitalisiert sich

Dieser Wandel wirkt sich auch auf die Bau- und Versorgungswirtschaft aus. In seinem Vortrag ging Max auf die größten Herausforderungen der Branche ein. Dazu zählen zum einen die bekannten ineffizienten Papierprozesse, die durch den digitalen Hausanschluss prozessual clever gemeistert werden können. Zum anderen ist die digitale Bauakte ein wichtiges Werkzeug, um im Baugraben praktische Dokumentationsarbeit einfach, schnell und zukunftssicher zu bewältigen und so der immensen Baunachfrage nachkommen zu können. Außerdem kann die Frage der Nachhaltigkeit digital beantwortet werden: egal ob in Bezug auf die Umwelt, die Rekrutierung neuer, engagierter Fachkräfte oder die Wertschätzung der Arbeitszeit von Angestellten.

Mit einer konsequenten Digitalisierung lassen sich auch in der Bau- und Versorgungswirtschaft große Potenziale heben und Herausforderungen bewältigen, so das Fazit des Vortrags.

Vaira hilft dir beim Digitalisieren

Es hat uns sehr gefreut, Teil dieses inspirierendes Events gewesen sein zu können. Falls du noch Fragen hast, steht unser Vertriebsteam gerne bereit! Und solltest du dich selbst digitalisieren wollen, aber du weißt nicht, wo du anfangen sollst, kannst du dir über dieses Formular einen kostenlosen virtuellen Demo-Termin bei uns sichern. Gemeinsam finden wir auch für dich den passenden Weg in die digitale Welt!

Titel-Foto: DigitaleZukunft@OWL / Besim Mazhiqi

Der Vaira Jahresrückblick 2021

Titelbild vom Vaira Jahresrückblick 2021. Das war unser Jahr in Highlights.

Vorwort

Wir befinden uns auf den letzten Metern des Jahres 2021. Was im letzten Jahr ab März bereits begann, zog sich mit der Pandemie auch durch das komplette aktuelle Jahr. Die Ungewissheiten des beruflichen und privaten Alltags, Umstellungen in Arbeitsroutinen und eine Hinwendung zu digitaler Arbeit verlangten Unternehmen und jedem und jeder einzelnen von uns viel ab. Das Home Office wurde für viele zum gewohnten – und je nach eigener Präferenz teils auch zum geschätzten – neuen Arbeitsplatz.

Für junge Unternehmen wie uns war diese Zeit gleichzeitig eine Feuerprobe. Würden wir es schaffen, trotz ausbleibender persönlicher Kontakte von Vaira zu überzeugen? Würden wir bei Unternehmen mit unserer Innovation auf offene Ohren stoßen, oder würden die Pandemie-Herausforderungen die gesamte Zeit und Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Und gelingt es uns als Team, trotz der veränderten Umstände interne Strukturen zu schaffen, die das Gemeinschaftsgefühl und unsere Produktivität nicht schmälern?

Glücklicherweise können wir alle diese Fragen mit einem Lächeln beantworten – es ist uns gelungen! Es hat sich gezeigt, dass die Herausforderungen der Zeit den digitalen Wandel generell beschleunigen. Netzbetreiber und Bauunternehmen, die noch vor zwei Jahren nicht an eine konsequente Digitalisierung ihrer Prozesse gedacht hätten, kommen heute eigeninitiativ auf uns zu. Das Verharren in analogen Arbeitsroutinen wurde aufgebrochen, der Innovationswille ist so groß wie nie. Es gab zwar durchaus Fälle, in denen tagesaktuelle Herausforderungen die Digitalisierung von Unternehmen in diesem Jahr verzögert haben. Doch der Tenor bleibt: aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir blicken einem nachfragestarken 2022 entgegen.

Auch als Team haben wir in diesem Jahr große Fortschritte gemacht. Die digitale Zusammenarbeit wurde weiter feingeschliffen, digitale Arbeitsroutinen optimiert und wir haben Wege gefunden, das Miteinander trotz Home Office zu bewahren. Auch die Struktur unseres Teams hat sich verändert. Sind wir noch mit vielen Teilzeitkräften in das aktuelle Jahr gestartet, stehen wir nun mit einem Team aus größtenteils Vollzeitbeschäftigten bereit, die Digitalisierung der Branche voranzutreiben.

Viel hat sich getan – technisch, unternehmerisch und in Bezug auf unsere Verbindungen in und mit der Branche. Mit diesem Jahresrückblick möchte ich dich auf eine kompakte Reise durch unser Jahr 2021 mitnehmen.

Unser Jahresrückblick 2021 – die Highlights

Banner-Ticker, das die neusten News von Vaira aufführt. Ein Klick führt zur Vaira-News-Sektion.

Überblick: Links zu Kapiteln

Titelbild. Zeigt einen Monitor und zwei Smartphones mit Screenshots von Vaira. Overlay-Text: "Das Vaira Upgrade – Jetzt mit der Digitalisierung deiner Routinen durchstarten!"
Mehr als ein Jahr floss in die Weiterentwicklung des Prototyps Vaira Basic. Nun ist das Vaira Upgrade für Android und erstmals auch iOS erschienen!

Vaira hat den vollwertigen Produktstatus erreicht

Im Sommer 2020 wurde Vaira Basic für Android-Smartphones veröffentlicht. Seitdem haben wir unter Hochdruck daran gearbeitet, diese App-Vermessungslösung mit rudimentärer digitaler Bauakte zur vollumfassenden digitalen Prozessplattform zu entwickeln. Wir starteten im Januar 2021 per Update damit, die Workflow-Engine erstmals an Nutzerinnen und Nutzer auszurollen. Es folgten Monate der intensiven Arbeit, um die Workflow-Engine mit allen zentralen Tools auszustatten.

Mittlerweile lassen sich die eigenen Routinen vollumfänglich in Vaira abbilden. Digitale Formulare können im Vaira Office gebaut, sowie dort und in der Vaira App ausgefüllt werden. Formulare umfassen nicht nur Textfelder, sondern können über Verzeichnisse, Fotosammlungen, Nutzer- und Datumseingaben sowie viele weitere Feldtypen alle Ansprüche an eine fachgerechte digitale Dokumentation abdecken. Es gibt Wahrheitsprüfungen und Plausibilitätschecks für Eingaben, Benachrichtigungen für alle Prozessakteure, eine Möglichkeit der granularen Rechtesteuerung durch die Account-Administration und vieles mehr.

Auch die Vermessung wurde auf den Produktstatus gehoben. Vaira ist nun für Android und für iOS öffentlich in den jeweiligen App-Stores verfügbar. Die Nutzerführung und die Vermessung selbst wurden optimiert, die Darstellung der Skizze verbessert und die Zuweisung von Verzeichnisobjekten vereinfacht. Die Offline-Funktionalität mitsamt der Beweisfotos für Vermessungsergebnisse wurden hinzugefügt, wir haben neue Sensoren des Smartphones zur Genauigkeitssteigerung hinzugezogen und die Meta-Daten der Vermessungsumstände werden nun mit protokolliert.

Mit diesen und weiteren Entwicklungen konnten wir am 01. September verkünden: Vaira ist marktreif! Und diese Ankündigung hat das sowieso bereits hohe Interesse weiter gesteigert. So sehr, dass wir als Team erneut wachsen müssen, um der Nachfrage gerecht werden zu können. Derzeit laufen neben unseren Entwicklungsprojekten bereits zahlreiche Teststellungen. Wir haben außerdem schon reguläre Lizenzkunden an Bord! Damit beweist sich Vaira mittlerweile tagtäglich auf den Baustellen unseres Landes.

Wir sind glücklich über und stolz auf diese enormen Fortschritte, die unser erstklassiges Entwicklungsteam in Rekordzeit umgesetzt hat. Natürlich endet die Entwicklungsreise noch lange nicht. Für das nächste Jahr sind zahlreiche Neuerungen und weitere Optimierungen geplant. Du kannst dich also auch im Jahr 2022 auf viele spannende Entwicklungen freuen!

Sebastian, Max und Saskia präsentieren im Kampagnen-Video das Vaira-Crowdinvesting.
194.000 € wurden über unser Crowdinvesting in Vaira investiert.

Unser Crowdinvesting war ein voller Erfolg

In diesem Jahr standen wir vor einer weiteren Herausforderung: wie bringt man Menschen Vaira nahe, die nicht aus der Bau- und Energiebranche kommen? Die keinen direkten Bezug zu Hausanschlüssen, Dokumentationsarbeiten oder den aktuellen Herausforderungen der Branche im Alltag haben?

Im Rahmen unseres Crowdinvestings, das im April nicht-öffentlich gestartet ist und im Juni dann öffentlich geschaltet wurde, haben wir uns dieser Herausforderung gestellt. Bis zum 01. Dezember hatten private Investorinnen und Investoren die Möglichkeit, ab 100 € Beteiligung in uns zu investieren. Im Gegenzug winkte eine attraktive Rendite, die eine Wertsteigerung des Investments innerhalb von 5 Jahren um 427% vorsieht. Wir haben eine Kampagne erstellt, die mitunter aus einem umfassenden Profil, einem Video und kontinuierlichen Updates bestand.

Rückblickend können wir nun sagen: Vaira wirkt auch über die Branche hinaus. Es ist uns gelungen, den Nutzen von Vaira auch Menschen nahezubringen, die selbst keine Berührungspunkte mit der Thematik haben. Eine Auswahl an öffentlichen Investitionskommentaren zeigt, dass die Notwendigkeiten einer konsequenten Digitalisierung allgemein erkannt wird.

Animation. Zeigt insgesamt vier Zitate von Investorinnen und Investoren aus der Crowdinvesting-Kampagne von Vaira.
Öffentliche Kommentare, die zu Investitionen während unserer Crowdinvesting-Kampagne auf FunderNation geschrieben wurden.

Die Kampagne resultierte in beeindruckenden 194.000 €, die von Privatpersonen in mehr als 125 einzelnen Investitionen in uns investiert wurden. Die Chancen des digitalen Wandels mit Vaira werden also nicht nur von Netzbetreibern und Bauunternehmen gesehen, sondern auch von Menschen außerhalb der Branche.

Gruppenfoto, das zum Start des durch Bundesmittel geförderten SMARTECH-Projekts aufgenommen wurde.
Wir haben ein durch Bundesmittel gefördertes Forschungsprojekt gestartet

Erfolgreich durch 2021 – Siege, Wachstum, Projekte

Neben dem enormen Erfolg der Crowdinvesting-Kampagne konnte in diesem Jahr unsere Gründerin Saskia te Marveld außerdem bei einem Pitch-Event überzeugen. Über 60 Jungunternehmen durften sich beim internationalen Female Founder Pitch präsentieren – und Saskia sicherte uns hier einen dritten Platz auf dem Treppchen!

Durch das Crowdinvesting akquirierten wir außerdem Gelder für ein schnelleres Wachstum. So konnten wir gleich fünf neue Arbeitsplätze schaffen und unser Team damit deutlich aufstocken. Dieses Wachstum ist für die geplanten Projekte und Weiterentwicklungen im nächsten Jahr wichtig und notwendig.

In unserer Zusammenarbeit mit dem Kreis Paderborn wurde im März bestätigt, dass Vaira vielversprechend genau für den Einsatz in behördlichen Vermessungskontexten ist. In diesem Zuge haben wir über das Jahr hinweg auch das durch Bundesgelder geförderte SMARTECH-Forschungsprojekt durchgeführt. Dieses wurde unter anderem in der Business Geomatics 3/21 von der Presse aufgegriffen.

Dieses Jahr begleiteten uns gleich mehrere Entwicklungsprojekte – einige größer, andere kleiner. Ende Dezember werden wir eines unserer größten Projekte abschließen, an dem wir bereits seit Anfang 2020 arbeiten. Darauf folgt eine Abnahmephase, die Ende Q1 in eine planmäßige Lizenznutzung gleich mehrerer Unternehmen überlaufen wird. Auch in unserem Projekt mit Thüga, Veolia und BS|Energy, das damals aus dem U-Start-Wettbewerb hervorging, haben wir enorme Fortschritte erzielt.

Gruppenfoto der im Artikel der Beilage des Handelsblatts erwähnten Personen. Maximilian Erdmann (Gründer & Geschäftsführer Vaira), Florian Röhrs (BREMER AG), Bürgermeister Michael Dreier, Michael Dufhues (Vorstand BREMER AG) und Frank Wolters (Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Paderborn).
Vaira in der Handelsblatt-Beilage »Zukunft Deutschland«

Die Presse erkennt das Potenzial von Vaira – und das Interesse wächst

Auch sonst fanden wir viel in der Presse statt. Zu Beginn der Jahres wurden wir von der Innovationsplattform Innoloft zum Startup der Woche gekürt. Das Paderborner Wirtschaftsblatt der Wirtschaftsförderung Paderborn thematisierte Vaira über ein Interview. Radio Hochstift fand Interesse an Vaira und interviewte unseren Geschäftsführer Max Erdmann. Im Kontext der »Stadt der Zukunft« wurden wir außerdem als beispielhaftes Jungunternehmen aus der Wirtschaftsregion OWL für eine Beilage im Handelsblatt herangezogen. In einem Pitch-Podcast von deutsche-startups.de erhielten wir außerdem die Chance, Vaira in einem 180-Sekunden-Hörbeitrag zu präsentieren.

Mit einem Fachartikel in der Business Geomatics schloss dann der November ab. Hier wurden das Vaira Upgrade, ein letztes Mal unser Crowdinvesting und eine ganz neue Kooperation für eine technische Hardware-Erweiterung des Smartphones für RTK-Vermessungen thematisiert. Durch das optionale Hardware-Upgrade des Smartphones wird Vaira im nächsten Jahr nicht nur für Hausanschlüsse, sondern auch für Langstrecken-Vermessungen zentimetergenaue Vermessungen nutzbar sein.

Max Erdmann von Vaira und Markus Becker von LocalExpert24 blicken der Kooperation freudig entgegen.
Wir starten neue Kooperationen wie die mit LocalExpert24

Auch Partnerschaften bleiben relevant und erweitern sich

Im Frühjahr trafen wir uns mit unseren Kooperationspartnern vom global agierenden Bauteilhersteller Georg Fischer auf einer Baustelle. Hier lernten wir einander und unsere jeweiligen Anwendungen und Einsatzgebiete noch besser kennen. Die Kooperation läuft seither technisch im Hintergrund weiter und wir sind zuversichtlich, bereits im nächsten Jahr spannende Neuigkeiten verkünden zu können!

Auch freut es uns, mit der Plattform localexpert24 der Berthold Becker Büro für Ingenieur- und Tiefbau GmbH seit diesem Jahr eine weitere vielversprechende Partnerschaft eingegangen zu sein. Neben enormen Branchenkenntnissen bietet ihre Plattform effiziente Symbiosemöglichkeiten mit Vaira. Auch hier blicken wir gespannt auf ein weiteres gemeinsames Jahr.

Max und Philipp stehen während der Marktsondierung in Schweden vor einer Baustelle.
Max und Philipp waren für uns in Schweden

Wir waren unterwegs – Tagungen, Präsentationen und Schweden

Trotz Pandemie war es uns zwischenzeitlich möglich, die eigenen Paderborner Gefilde zu verlassen und in die weite Welt aufzubrechen. So hielt Max auf der 18. Würzburger Kunststoffrohr-Tagung im Juni einen Vortrag zu den aktuellen Herausforderungen der Baubranche – und wie diese mit Vaira erfolgreich gelöst werden können. Auf der KRV-Jahrestagung 2021 im Oktober präsentierte Max Vaira dann ebenfalls interessierten Tagungsbesucherinnen und -besuchern.

Ein Highlight war aber die Reise von Max und unserem Außendienstler Philipp Buttmann in den hohen Norden Europas. Gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW und einer handvoll weiterer Jungunternehmen brachen die beiden zu einer Marktsondierungsreise nach Schweden auf. Hier knüpften sie Kontakte zu schwedischen Unternehmen und arbeiteten mit ihnen gemeinsam den Bedarf an einer Lösung wie Vaira heraus. Es zeigte sich: der Bedarf ist da – und der Innovationswille auch.

Mit diesen vielversprechenden Kontakten und Ansprechpartnern im Gepäck ging es zurück nach Hause, wo im Anschluss gleich die ersten Termine stattfanden. Deren Ergebnisse werden auch im nächsten Jahr noch von sich hören lassen.

Max sitzt im Set des dritten Vaira Webseminars.
Das dritte Vaira Webseminar war erneut ein voller Erfolg

Eigene Events als Highlights im Jahr

Wie schon im vergangenen Jahr haben wir die meisten Veranstaltungen jedoch weiterhin digital abgehalten. Das größte Highlight war hierbei unser drittes Webseminar, das erneut einen sehr großen Zulauf erfahren und exzellentes Feedback erhalten hat. Zwei offene digitale Sprechstunden – eine im Frühjahr und eine im Sommer – bündelten dann die Fragen Interessierter und erlaubten einen gemeinsamen Austausch.

Für unser Team gab es ein weiteres firmeninternes Highlight: das Vaira BBQ 2021. Zu einer Zeit, als die Corona-Zahlen deutlich gesunken waren, war es uns geimpft und getestet möglich, zu einem gemeinsamen Grillen zusammen zu kommen. Ein gemeinschaftliches Beachvolleyball-Spiel bei Sonnenschein auf dem angrenzenden Sandplatz führte alte und neue Teammitglieder auch in der realen Welt – ganz ohne Webcams – schnell zusammen.

Mit der neuen Vaira-Website legen wir den Fokus mehr auf die Features von Vaira. Egal ob Computer, Smartphone oder Tablet: mit Vaira kannst du deine Bauprozesse digitalisieren und per Augmented Reality vermessen.
Mit der neuen Vaira-Website legen wir den Fokus mehr auf die Features von Vaira. Egal ob Computer, Smartphone oder Tablet: mit Vaira kannst du deine Bauprozesse digitalisieren und per Augmented Reality vermessen.

Ein neues Gewand für Vaira

Wir haben 2021 neben all diesen Ereignissen auch dazu genutzt, unsere Website noch einmal komplett zu überarbeiten. Vaira erstrahlt in einem frischen Design und ist leicht auf allen Geräten erreichbar. Der neu eingerichtete Blog ermöglicht das Durchsuchen und das Filtern nach Kategorien, um schneller auch an ältere News zu gelangen. Auch unseren monatlichen Newsletter haben wir gleich zu Beginn des Jahres mithilfe des zahlreichen Feedbacks angepasst und im Laufe des Jahres ebenfalls auf das neue Design hin umgezogen.

Damit nähern sich unsere Website, der Newsletter und unsere Plattform auch optisch weiter an. Mit dem Vaira Upgrade im September haben unsere Entwicklerinnen und Entwickler nicht nur technisch Beeindruckendes abgeliefert, sondern auch die Vaira App in neuem Look erstrahlen lassen. So wirken alle Angebote von Vaira zunehmend wie aus einem Guss.

Titelbild. Zeigt einen offenen Baugraben. Overlay-Text: "Routinen abbilden und automatisieren. Feature-Fokus".
Digitalisiere deine Bauprozesse. Nutze die integrierte Workflow-Engine von Vaira und bilde deine Prozesse ab. Automatisiere Vorgänge, spare Geld und Zeit.

Futter für Wissbegierige – Wissens- und Blogartikel

Über das Jahr verteilt haben wir in vier größeren Blogartikeln wieder einen Fokus auf bestimmte Aspekte von Vaira gelegt. Zum einen haben wir technisch das Prinzip hinter der Workflow-Engine erklärt, haben die Vermessung mit dem Vaira Upgrade aufgegriffen und in einem Blogbeitrag das Einsehen von Vermessungsergebnissen erläutert.

Zum anderen haben wir uns – auch im Kontext des Crowdinvestings – vertieft mit Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Digitale Transformation bzw. Digitalisierung sind zwar Schlagwörter der Zeit, doch bei all diesen Entwicklungen sollte immer auch die Nachhaltigkeit bedacht werden. Im Artikel gehen wir darauf ein, wie eine Nutzung von Vaira die Umwelt und Menschen entlastet. Auch Aspekte wie Überalterung der Branche, Fachkräftemangel und Nachwuchs für das Unternehmen spielen eine zentrale Rolle, für die Vaira Abhilfe schaffen kann.

Last but not least haben wir Support-Seiten für Vaira eingerichtet. Auf ihnen kannst du Schritt-für-Schritt-Anleitungen und allgemeine Begriffserklärungen finden. So kannst du auch auf eigene Faust schnell noch einmal nachschlagen, solltest du an einer Stelle nicht mehr weiter wissen. Mehr Informationen zur Support-Sektion erhältst du von unserem Vertriebsteam.

Die Weichen sind gestellt – wir sind bereit für 2022

Wie du siehst, war unser Jahr ziemlich ereignisreich. Aber auf eine gute Art und Weise.

Monatlich steigt das Interesse an Vaira, besonders seit der Markteinführung im September. Es gibt einige Projekte in der Pipeline, einige stehen vor dem Abschluss und der Weiternutzung von Vaira. Wir haben erste Lizenzkunden in diesem Jahr für uns gewinnen können und Vaira ist auf einem technischen Stand, wie wir ihn uns vor einem Jahr kaum zu erträumen gewagt hätten. Das ist alles nur dank eines herausragenden Teams möglich, das sich mit Herzblut und Engagement in die Vision von Vaira einbringt und mit Leidenschaft und Kreativität ans Werk geht.

Mit dieser Motivation, den weiteren Plänen im Gepäck und dir mit an Bord freuen wir uns auf das neue Jahr. Es wird großartig!

Animation. Ein Weihnachtsmann, der zwischen Tannenbäumen durch das Bild rauscht und ein frohes Fest wünscht.

In diesem Sinne: Vaira geht’s! Wir wünschen dir ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest, einen ruhigen Jahresausklang und einen guten und gesunden Rutsch ins neue Jahr.

Log4j Sicherheitslücke: worum geht’s? – Vaira ist sicher!

Titelbild. Text: Vaira nicht betroffen. Sicherheitslücke in log4j-Bibliothek

Am Freitag wurde eine Sicherheitslücke in der Protokollierungsbibliothek für Java-Anwendungen „log4j“ bekannt. Sie sorgt in den Nachrichten und bei Unternehmen derzeit für Aufsehen. Gestern, am 12. Dezember, rief das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sogar die höchste Gefahrenstufe aus. Betroffen sind auch große Unternehmen wie Amazon, Apple und Tesla. Wir können aber beruhigen: Vaira nutzt log4j nicht und ist daher nicht betroffen.

Was ist log4j?

Log4j ist eine kostenfrei nutzbare Bibliothek für Java-Anwendungen. Ohne hier zu sehr in die Tiefe zu gehen, kann man sich eine Bibliothek allgemein als eine Art „fertigen Baustein“ vorstellen, den man in seine Software einbindet und sie dadurch mit wenig Aufwand erweitern kann. In der Entwicklung von Programmen ist der Austausch von Codes und Bibliotheken gängige Praxis, um nicht jedes Mal ganz von vorn beginnen zu müssen.

Engagierte Entwicklerinnen und Entwickler programmieren Code, laden ihn auf Kooperations-Plattformen wie Github hoch und pflegen diesen bestenfalls auch längerfristig durch Updates. Andere Personen können Kommentare an diesen Code anbringen, ihn bewerten und so zur Weiterentwicklung beitragen. Das sorgt neben einer Optimierung des Codes gleichzeitig auch dafür, dass Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können.

Log4j ist eines dieser Projekte, das seit 1996 kostenfrei zur Verfügung steht und das seit Längerem bereits von der Apache Software Foundation betreut wird gepflegt wird. Zahlreiche namhafte Unternehmen nutzen diese Bibliothek in ihren Systemen. Der Baustein ermöglicht es, Meldungen von Java-Anwendungen (also Programmen in der Programmiersprache Java) zu protokollieren und zum Beispiel in einer Log-Datei auszugeben. Da es sich hier um eine Basis-Funktion handelt, ist sie entsprechend weit verbreitet.

Was ist das Problem? – „log4shell“

Das Sicherheitsproblem wurde log4shell (oder auch: „log4bash“) getauft. Um auch hier nicht zu technisch zu werden: über die Sicherheitslücke können Angreifende Code auf deinem Rechner ausführen.

Die Angreifenden machen sich die Protokollierung durch log4j zunutze. Sie geben zum Beispiel in einem Anmeldeformular statt ihrer E-Mail-Adresse einen Programm-Code ein. log4j möchte diesen Fehler dann protokollieren, es fehlt aber eine wichtige Sicherheitsschranke. So wird der eingegebene Befehl nicht einfach als Text abgespeichert, sondern vom Server ausgeführt. Durch dieses Vorgehen kann der Angreifende die Sicherheitstüren von Systemen umgehen und anschließend aus der Ferne weiteren Code ferngesteuert ausführen.

Bereits seit Anfang Dezember scheint diese Lücke in einschlägigen Kreisen bekannt gewesen und ausgenutzt worden zu sein. Das Problem ist dabei, dass nicht nur direkt Schaden angerichtet werden kann, sondern sich Angreifende auch längerfristig Hintertüren in Systemen einbauen können, die erst Wochen oder Monate später ausgenutzt werden. Neben dem Einspielen von Schadsoftware und dem Auslesen von Daten gilt auch das heimliche Kryptomining als mögliche Gefahr dieses Hacks. Dabei nutzen die Angreifenden die Rechenleistung des Rechners, um im Hintergrund nach Kryptowährungen wie Bitcoin zu schürfen.

Was sollte ich jetzt tun?

Grundsätzlich gilt wie immer: jegliche Software aktuell halten. Die log4j-Bibliothek hat bereits ein Update erhalten, durch das die Sicherheitslücke geschlossen wurde. Allerdings heißt das nicht automatisch, dass das Update auch in Programme übernommen wird, die die Bibliothek nutzen. Alle Entwicklerinnen und Entwickler werden dieses Update erst manuell in ihre Software einspielen müssen, bevor diese dann an Endkunden verteilt wird. In den nächsten Tagen wird es vermehrt Updates geben, in denen betroffene Programme um das Update der Bibliothek erweitert werden. Diese solltest du auf jeden Fall durchführen.

Was bedeutet das für Vaira?

Wir sind von dieser Sicherheitslücke nicht betroffen, da wir log4j nicht nutzen.

Meldung des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik

Liste aktuell bekannter betroffener Softwares und Unternehmen

194.000 Euro – Crowdinvesting-Kampagne von Vaira ist ein voller Erfolg

Titelbild mit Farbverlauf. Text darauf: "194.000 Euro. Crowdinvesting ein voller Erfolg"

Ein atemberaubender Endspurt liegt hinter uns! Am 01. Dezember um 23:59 Uhr lief unsere Crowdinvesting-Kampagne auf der Plattform FunderNation aus. Wir konnten 109 private Investorinnen und Investoren von Vairas Potenzial überzeugen. Insgesamt wurden 194.000 Euro in unser Unternehmen investiert – Geld, das wir aktiv dazu nutzen werden, neue Arbeitsplätze zu schaffen und den Markt weiter zu erschließen.

Der Verlauf der Kampagne

Die Crowdinvesting-Kampagne ist Mitte April in einer inoffiziellen Kampagne gestartet und ging am 02. Juni in die offizielle Kampagne über. Damit hat uns die Kampagne inklusive der Vorarbeiten das ganze Jahr über begleitet. Wir sind mit einem extra produzierten Kampagnen-Video gestartet und hielten eine Management-Präsentation unter der Moderation von FunderNation ab. Eine Landing-Page auf unserer Website informierte über die wichtigsten Rahmendaten, unser Profil auf FunderNation ging dann in die finanziellen Details. Über Updates auf unserem Kampagnen-Profil hielten wir alle Interessierten auf dem Laufenden. Das alles trug dazu bei, dass wir nun auf eine stolze Investitionssumme von 194.000 Euro blicken können.

Animation, die den Investitionsverlauf der Kampagne nach Kalenderwochen zeigt.
Die Investitionen der Kampagne im Zeitraffer – ein beachtlicher Endspurt mit fast 10.000 € allein am letzten Tag!

Über das Finanzielle hinaus

Während der Kampagne wurde nicht nur Geld in uns investiert. Wir kamen zusätzlich mit Investorinnen und Investoren in direkten Kontakt. In Gesprächen ergaben sich mitunter Ideen für weitere Partnerschaften oder Kunden. Das Feilen an der Investment-Kampagne hat uns zudem geholfen, noch klarer herauszuarbeiten, wie weitreichend die Vorteile einer Digitalisierung durch Vaira sind. Der Blogbeitrag zur Nachhaltigkeit durch eine Digitalisierung mit Vaira ist eines der Ergebnisse aus diesen Überlegungen. Auch neben den Investments lohnte sich daher die Kampagne sehr für uns.

Wir danken allen, die sich in irgendeiner Form in dieses spannende Kapitel unserer Unternehmensgeschichte eingebracht haben – ob durch Investments, das Weitertragen der Kampagne oder auch durch direktes Feedback an uns. In den nächsten fünf Jahren werden wir diese Investments nun für das strategische Wachstum nutzen – und ab Mitte 2026 mit einer Erfolgsrendite zurückzahlen.

Vaira in 180 Sekunden – Hörbeitrag in Jubiläums-Pitch-Podcast

Titelbild. Im Hintergrund ist ein Mikrofon zu sehen, darüber der Vaira-Farbverlauf. Darauf Text: Vaira in 180 Sekunden: Hörbeitrag zum Jubiläums-Pitch-Podcast.

Mehr Infos auf die Ohren! Diesen Monat war uns Geschäftsführer Max Erdmann bereits bei Radio Hochstift zu hören und erklärte dort, wie mit Vaira Leitungsschäden umgangen werden können. Ganz frisch ist nun ein weiterer Beitrag beim Pitch-Podcast von deutsche-startups.de erschienen. Dort präsentiert Moderator Alexander Hüsing zum 25. Mal junge Unternehmen, die sich in eigenen Hörbeiträgen vorstellen können. Für Vaira habe ich – Dennis Bienkowski, CMO von Vaira – dieses Mal die Aufgabe übernommen, Vaira in 180 Sekunden zu repräsentieren.

Den kompletten Podcast kannst du sowohl auf Spotify als auch auf Soundcloud kostenfrei hören. Unseren Beitrag inklusive Moderation findest du von 07:46 bis 11:00. Alternativ kannst du auch unseren reinen Sprechbeitrag über unseren Audioplayer unten hören. Falls du gar kein Fan vom Hören bist, gibt es unterhalb des Players unseren Beitrag auch in Textform zu lesen.

Vielen Dank an das Team von deutsche-startups.de und an Alexander Hüsing, dass ihr uns mit in den Podcast aufgenommen habt. Herzlichen Glückwunsch zu dieser 25. Jubiläums-Ausgabe!

Vaira in 180 Sekunden erklären? Gar nicht so einfach. Wir haben uns trotzdem daran versucht!

Vaira in 180 Sekunden – Pitchbeitrag zum Nachlesen

Stell dir eine Branche vor, die viel Optimierungspotenzial und Budget besitzt. Die schon vor Corona vorsichtig ihre Fühler in Richtung digitaler Transformation ausstreckte. Und die spätestens mit der Pandemie gemerkt hat, dass Papierformulare und Aktenordner im Büro nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Herzlich Willkommen in der Welt von Netzbetreibern und Bauunternehmen.

Hi, mein Name ist Dennis und ich leite das Marketing-Team von Vaira. Wir arbeiten seit 2019 eng mit der Energie- und Bauwirtschaft zusammen, um deren Herausforderungen digital zu lösen. Wir bieten eine disruptive B2B-Software-as-a-Service-Plattform an, die Vaira heißt. Mit ihr können Versorger und Bauunternehmen ihre Routinen digital abbilden, automatisieren, steuern und sie damit um bis zu 82 % effizienter gestalten. Die Plattform kommt mit einer zusätzlichen App zum Einsatz. Mit ihr können Monteure digitale Formulare ausfüllen und per Smartphone vermessen.

Bis 2025 sollen bis zu 35 Millionen Haushalte in Deutschland einen Glasfaser-Anschluss bekommen. Auch neue Häuser werden gebaut, die an Versorgungsnetze für Gas, Strom, Fernwärme und mehr angeschlossen werden müssen. Bauunternehmen und Versorger werden überschüttet mit Aufträgen und suchen dringend nach Lösungen, die ihre Prozesse optimieren. Erschwerend kommt der Renteneintritt vieler Fachkräfte hinzu, während händeringend Nachwuchs gesucht wird. Modernisierung ist kein Luxus mehr, sondern entscheidende Notwendigkeit.

Seit Beginn setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit der Branche. Die Entwicklung von Vaira wurde bisher durch Projektgeschäfte finanziert. Das Besondere ist dabei, dass alle Projekte einzelne Module und Funktionen von Vaira umfassen und auf die Entwicklung der gesamten Plattform einzahlen. Damit investiert die Branche gemeinschaftlich in die umfangreiche Plattform, die mit allen entwickelten Funktionen stets von jedem Lizenzkunden flexibel genutzt werden kann. Vaira ist sogar so flexibel, dass jede Art von Prozess abgebildet werden kann. Forstwirtschaft, Feuerwehr, Polizei und Kommunen haben bereits ihr Interesse angemeldet.

Allein in Deutschland rechnen wir mit einem Marktpotenzial von über 600 Millionen Euro. Über unsere Projektpartner, Vertriebspartnerschaften und Lizenzkunden haben wir bereits zu 20% des Marktes Zugang. Auch ins europäische Ausland haben wir schon Kontakte knüpfen können. Seit September 2021 ist die Plattform marktreif und kann im Lizenzmodell bezogen werden. Die Plattform wird kontinuierlich weiterentwickelt und um neue Funktionen erweitert.

Mit dem Release stieg auch die Nachfrage. Der begegnen wir nun mit Wachstum und suchen daher Verstärkung für unser Team. Hierzu – und zum schnelleren Erschließen des Marktes – haben wir ein Crowdinvesting ab 100€ Beteiligungsmöglichkeit gestartet.

Für mehr Informationen zu uns, zur Plattform Vaira und zu Möglichkeiten des Investierens besuche unsere Website: www.vaira.app. Vaira schreibt man übrigens V A I R A. Gleich mal googlen!

Präziser vermessen mit Vaira – Business Geomatics 6/21

Titelbild. Im Hintergrund sind ein Park und eine Zeitung lesende Person zu sehen. Darauf der Text: "In der Presse. Business Geomatics 6/21 »Präziser AR-Baustein«.

Digitales und präziseres Vermessen mit dem Smartphone ist nicht nur für Monteure von Bauunternehmen im Feld, sondern auch für GIS-Planer und Bürokräfte von Netzbetreibern und Kommunen interessant. Schon auf der Titelseite macht die Business Geomatics daher in ihrer Print-Ausgabe 6/21 vom 22. November mit einem Bild von Vaira klar, wohin die Reise geht: »Hausanschlussvermessung. Verborgenes Potenzial« – so heißt es dort.

»Verborgenes Potenzial« – genau das ist es, was wir mit Vaira bei der Hausanschlussvermessung freisetzen möchten. Die Business Geomatics greift das Thema als Schwerpunkt auf.

Präziser vermessen – was war, was ist, was kommen wird

Im Artikel geht der Autor Jonas Reihl auf die neusten Entwicklungen von Vaira ein. Er thematisiert das große Vaira Upgrade im September 2021 und unsere laufende Crowdinvesting-Kampagne. Brühfrisch berichtet er außerdem von einer weiteren Neuerung: wir arbeiten aktuell technisch mit dem Unternehmen vigram zusammen.

Durch diese Kooperation lassen sich mit einer optionalen Zusatzhardware in Zukunft satellitengestützt auch lange Strecken und Trassen zentimetergenau per RTK vermessen. Mehr zu dieser Kooperation werden wir im kommenden Jahr verraten. Über diese Erweiterung von Vaira decken wir zukünftig nicht nur den direkten Hausanschlussprozess per AR-Vermessung ab, sondern ermöglichen einen deutlich größeren Einsatzbereich von Vaira für digitale und präzisere Vermessungen.

Für Interessierte gibt es über den folgenden Link den Artikel der Business Geomatics digital und kostenfrei nachzulesen.

Energiemarkt Schweden – Wir sind für eine Marktsondierung gereist

Max und Philipp stehen während der Marktsondierung in Schweden vor einer Baustelle.

Wie läuft das mit dem Hausanschluss eigentlich in Schweden? Mit dieser Grundfrage im Handgepäck sind unser Geschäftsführer Max Erdmann und unser Außendienstler Philipp Buttmann gemeinsam in den Norden Europas gereist. Die EnergieAgentur.NRW veranstaltete eine Marktsondierungsreise vom 09. bis 11. November, bei der innovative Jungunternehmen aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam den Bau- und Energiemarkt in Schweden kennenlernen und in gemeinsame Gespräche einsteigen konnten.

Max und Philipp waren sowohl in den Meetings und Unternehmensbesichtigungen als auch im Alltag beeindruckt von der Innovationsoffenheit und dem Digitalisierungsgrad der Schweden. Interessanterweise zeigte sich jedoch: der Hausanschlussprozess erfolgt auch in Schweden noch weitestgehend ohne die Unterstützung der Digitalisierung.

Hausanschluss in Schweden – auch hier mit Papier

Auch in Schweden wird häufig noch mit Bauakten in Papierform gearbeitet und Auftragsdaten werden per Post versendet. Unser zweiköpfiger Expeditionstrupp konnte außerdem grundlegende Unterschiede des schwedischen Hausanschlussprozess im Vergleich zum deutschen Prozess in Erfahrung bringen. Insbesondere die letzte Meile scheint sich hier in der Baudokumentation und Bauverantwortlichkeit deutlich zu unterscheiden. Mit diesem Wissen und zusätzlichen Präsentationen der Deutsch-Schwedischen Handelskammer über die Eigenarten des Vertriebs in Schweden begaben sich unsere beiden Teammitglieder in den vertrieblichen Austausch mit Unternehmen und Institutionen.

In den Gesprächen mit Verantwortlichen zeigte sich großes Interesse am Ansatz von Vaira. Passend zur allgemeinen Offenheit und Innovationsfreude wurden auch die Möglichkeiten der Effizienzsteigerung und Kostenreduktion durch Vaira schnell erkannt. Aus den Gesprächen ergaben sich bereits erste Ideen, welche Unternehmen noch zusätzlich mit ins Boot geholt werden könnten. Der Austausch lief angenehm und aufschlussreich für beide Seiten.

Ein wichtiger Schritt zur Erschließung des skandinavischen Energiemarkts

Auf der Reise haben wir außerdem gelernt, dass Vertrieb in der schwedischen Energiebranche von außen schwierig zu etablieren sein kann. Der direkte Draht auf der Reise zu Netzbetreibern und in der Branche verwurzelten Personen konnte uns daher einen wichtigen ersten Fuß in den Energiemarkt von Schweden setzen lassen.

Die Verantwortlichen zeigten von sich aus bereits Interesse, Vaira im eigenen Unternehmen und darüber hinaus in Schweden zu präsentieren. Da der schwedische Energiemarkt – Achtung, Wortwitz – gut vernetzt ist, könnte uns diese Reise massiv geholfen haben, Schweden für uns zu erschließen.

Wir danken der EnergieAgentur.NRW und der Deutsch-Schwedische Handelskammer für dieses ganz besondere Vertriebsevent. Neben dem Programm genossen Philipp und Max das angenehme Miteinander mit den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch unter uns Jungunternehmen ergaben sich spannende Einblicke und mögliche Synergien, denen wir in Zukunft weiter nachgehen möchten. Schließlich war natürlich auch die Erkundung eines für unsere beiden Teammitglieder bisher noch unbekannten Landes eine besondere Erfahrung, an die sie sich gerne erinnern werden.

Einige Eindrücke der Reise

Nachhaltigkeit als Antrieb für Digitalisierung

Thumbnail mit Baustellen-Bild und Farbverlauf darüber. Text: Nachhaltigkeit. Einblicke in die Bau- und Energiebranche.

Wenn wir über Vaira sprechen, dann geht es oft um konkrete Funktionen. Wir erklären die Vorteile der AR-Vermessung per Smartphone, der Prozessdigitalisierung über unsere intuitive Workflow-Engine oder überzeugen Monteure auf der Baustelle davon, dass sie tatsächlich keine Bauakte aus Papier mehr mit sich herumtragen müssen. Zeit wird eingespart, Kosten werden gesenkt, Kapazitäten werden für wirklich wichtige Aufgaben frei. Doch wie fügen sich diese Vorteile in den Aspekt der Nachhaltigkeit ein – einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit?

Wir haben uns in den letzten Jahren intensiv mit überregionalen Netzbetreibern, kommunalen Stadtwerken und Bauunternehmen jeder Größe unterhalten. In diesem Artikel möchte ich ein Schlaglicht auf Erkenntnisse rund um das Thema der Nachhaltigkeit in der Branche werfen.

Dokumentation als Dreh- und Angelpunkt für Nachhaltigkeit auf der Baustelle

Ein zentraler Aspekt der Nachhaltigkeit im Bau von Versorgungsnetzen liegt in der Dokumentation. Es handelt sich dabei oft um mühsame Mehrarbeit, die sowohl die Netzbetreiber als auch die Bauunternehmen zusätzlich zu ihrem Tagesgeschäft belastet. Eine ordentliche Dokumentation sorgt aber für eine Nachvollziehbarkeit von Strukturen, eine Nachverfolgbarkeit von Bauteilen und eine juristische Absicherung bei Schadensfällen für alle Parteien. Die Dokumentation ist demnach ein essenzieller Bestandteil jedes Bauvorhabens.

Die Frage, die sich stellt, ist daher nicht, ob man eine Dokumentation erstellen sollte. Die Frage ist vielmehr: wie können wir das Dokumentieren an sich so vereinfachen, sodass es keine Mehrbelastung für Bürokräfte und Baubeteiligte vor Ort darstellt?

Gezielt, nachhaltig und sicher bauen durch gute Leitungsdokumentation

Die Leitungsdokumentation ist zentral, um bei zukünftigen Bauvorhaben einen Überblick über die Situation unter der Erde zu bekommen. Wo liegt welche Leitung? Wo kann sicher gegraben werden, ohne die Nachbarschaft versehentlich vom Stromnetz oder Internet abzuschneiden? Und wo kann der Bagger graben, ohne, dass potenziell explosive Infrastruktur wie Gasleitungen mit der Baggerschaufel getroffen werden? Eine präzise Leitungsdokumentation schafft Sicherheit bei diesen Fragen.

Darüber hinaus ermöglicht sie klarer begrenzte Bauarbeiten in kleinerem Rahmen – ein Vorteil, der insbesondere bei Bauarbeiten durch Teerdecken und Beton hindurch zu weniger Bauabfällen führt. Kürzere Bauarbeiten sorgen zudem für reduzierte Umweltbelastungen. Lärm und Stress, denen Menschen und Tiere durch offene Baustellen und lang anhaltende Bauarbeiten ausgesetzt sind, können so minimiert werden. Diese essenziellen Aspekte gilt es durch den Einsatz geeigneter Software zu fördern, um Baustellen die Nachhaltigkeiten auf Baustellen zu steigern.

Bauteildokumentation bzw. Asset Management als wichtiger Bestandteil der Baudoku

Das detaillierte Wissen über einzelne Bauteile sorgt für erhöhte Sicherheit der Infrastruktur und damit für mehr Umweltschutz. Schon heute werden die wichtigsten Informationen verbauter Assets im Rahmen der Baudokumentation mit aufgenommen. Es wird unter anderem festgehalten, wo welches Bauteil verbaut wurde, von welchem Hersteller und aus welcher Charge es stammt. Wichtig wird dieses Wissen speziell dann, wenn es Mängel in der Produktion bestimmter Bauteile gab und diese ausgetauscht werden müssen.

Doch was, wenn ein Mangel bekannt wird? Oft müssen Büromitarbeiterinnen und -mitarbeiter heute noch in Papierordnern suchen, an welchen Orten und bei welchen Leitungen diese Bauteile zum Einsatz gekommen sind. Das ist alles andere als effizient, zumal andere Arbeiten in dieser Zeit liegen bleiben – und damit indirekt andere Bau-Dauern in die Länge gezogen werden. Digitale Datensätze ermöglichen hingegen ein schnelles Durchsuchen der Datenbank und minimieren den Arbeitsaufwand im Büro.

Zusätzlich sind diese Aktenordner-Archivierungen auch nur genau das: Archive. Es werden keine Verbindungen zwischen ihnen geschaffen, es entsteht kein Überblick für das große Ganze. Die Informationen werden, bildlich gesprochen, in einen Karton gesteckt, in den Keller gebracht und nie wieder angesehen. Das Gold des 21. Jahrhunderts, die Daten, finden keine Beachtung.

Dabei wird in allen Branchen zunehmend deutlich, welche Vorteile große Datensätze – bekannt vor allem als Schlagwort »Big Data« – bringen können, wenn man aktiv mit ihnen arbeitet. Mit den richtigen Analysemethoden lassen sich aus digital gespeicherten Daten computergestützt Rückschlüsse ziehen, welche Bauteile besonders fehleranfällig sind. Womöglich sogar, in welchen Umgebungen damit zu rechnen ist, dass ein Bauteil schneller verschleißt und ausgewechselt werden muss. Die Betrachtung der Datenbasis aus der Vergangenheit und Gegenwart lassen Rückschlüsse auf die Zukunft zu.

Digitale Dokumentationen bringen demnach gleich mehrere Vorteile mit sich. Datensätze sind schneller durchsuchbar, erfordern weniger Team-Kapazitäten und Arbeitszeit und führen so zu reibungslosen Abläufen bei Problemen mit Bauteilen. Durch sie können außerdem Risiken minimiert oder sogar vorhergesehen werden, um Schäden an Leitungen, mögliche umweltschädliche Lecks und Versorgungsausfälle zu verhindern. All diese Punkte spielen auf nachhaltiges Bauen ein.

Mehrbelastung durch erweiterte Dokumentationsaufgaben

Der Fokus lag bisher auf den Vorteilen der Dokumentation. Über die Jahre hat sich diese Dokumentation mancherorts allerdings zu einem bürokratischen Monster entwickelt. Juristische Auflagen haben den Pflicht-Umfang von Dokumentationen deutlich vergrößert. Netzbetreiber gaben und geben diese Erweiterungen oft an die Bauunternehmen weiter. Das führte dazu, dass Monteure von ihrem eigentlichen Beruf – dem Handwerk des Grabens und Bauens – zunehmend zu Bürokräften auf der Baustelle mutieren.

Aus einzelnen Blättern wurden umfassende Bauakten mit unzähligen Formularen. Diese Mehrbelastung führt häufig zu Frust. Insbesondere, wenn Bauunternehmen Aufträge von unterschiedlichen Netzbetreibern erhalten, können sich die jeweiligen Bauakten in Aufbau und Form deutlich unterscheiden. Jede Dokumentation erfordert dann ein neues Einarbeiten in die Formalia und kostet neben Zeit auch Nerven. Fehler wie das versehentlich falsche Ausfüllen von Feldern oder vergessene Informationen führen im Anschluss zu Rückfragen, die zu weiteren Mehrbelastungen des Bauteams führen. Durch eine clevere digitale Lösung können diese Zusatzbelastungen aber umgangen werden, was was wiederum Kapazitäten im Team freimacht. Auch das ist nachhaltiges Verantworten der eigenen Ressourcen.

Nachhaltigkeit aus Fairness und Wertschätzung dem eigenen Team gegenüber

Nachhaltigkeit muss sich nicht nur auf die Umwelt beziehen – sie kann auch die eigenen Arbeitskräfte in den Fokus rücken. Arbeitszufriedenheit ist kein blumiges Versprechen, denn an ihr macht sich fest, wie das eigene Unternehmen nach innen und außen wirkt – wie motiviert, engagiert und produktiv die eigenen Teams bei der Arbeit sind. Sie beeinflusst auch, wie attraktiv das eigene Unternehmen für Auszubildende und Nachwuchskräfte ist und entscheidet damit in einer zunehmend älter werdenden Branche auch ganz essenziell über den Fortbestand von Unternehmen.

Wertschätzung von Arbeitszeit im Kontext des Fachkräftemangels

Insbesondere Bauunternehmen überaltern. Immer wieder kam es in Gesprächen zu einem Punkt, an dem über das Ausbleiben von Nachwuchskräften bei gleichzeitig anstehenden Renteneintritten gesprochen wurde. Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem für Bauunternehmen. Das sorgt gleichzeitig auch für Engpässe beim Neubau und der Wartung von Versorgungsnetzen. Auch Netzbetreiber spüren diese Auslastung ihrer Auftragnehmer zunehmend. Schon heute stapeln sich Aufträge auf den Schreibtischen aller Beteiligten – und der Flut an Bauvorhaben kann kaum noch nachgekommen werden.

Gerade deshalb liegt es im Interesse jedes Bauunternehmens, die verfügbare Arbeitszeit sinnvoll einzusetzen. Möchte man es sich wirklich leisten, dass sich die eigenen Monteure durch unübersichtliche Papierbauakten kämpfen müssen? Sollen sie ihre Zeit wirklich damit verbringen, erst eine grobe Leitungsverlaufsskizze zu erstellen, die sie anschließend noch einmal arbeitsintensiv reinzeichnen müssen? Möchte man das eigene Team neben der Planung und Verwaltung auch noch dazu einsetzen, Papierformulare in eigene digitale Systeme abzutippen? Möchte man Büro- und Baustellenkräfte zusätzlich durch entstehende Rückfragen belasten, die aus unvollständigen oder fehlerhaften Dokumentationen entstehen?

Effizienz ist kein wolkiges Konzept, das man irgendwann einmal angehen kann. Effizienz ist dringende Notwendigkeit geworden, um dem Bedarf nachkommen zu können. In unseren Gesprächen mit Branchenakteuren mussten wir diese Situation gar nicht langwierig erläutern. Netzbetreiber und Bauunternehmen wissen um diese Herausforderungen und sind bereit, sich auf sinnvolle digitale Transformationen einzulassen; denn Nachhaltigkeit heißt auch hier, seine verfügbaren Ressourcen und Kapazitäten sinnvoll einzusetzen.

Software-Ökosystem als Bürde für das eigene Team

Zur Arbeitszufriedenheit gehört auch, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem passenden Werkzeug ausgestattet sind. Niemand würde einen Maler mit einem über die Jahre vergilbten Mini-Pinsel ausstatten, um eine Wand zu streichen. Oder ihm auf jeder seiner Fahrten Kanister mit jeder erdenklichen Farbe in den Bulli laden. Das Software-Ökosystem in vielen Unternehmen sieht da leider häufig anders aus.

Immer wieder sind wir in den vergangenen Jahren auf gewucherte Software-Ökosysteme gestoßen. Unzählige Programme, die sich über Jahre und Jahrzehnte angesammelt haben, jedes für eine bestimmte Aufgabe. Diese Programme waren zum Zeitpunkt ihrer Programmierung vermutlich eine sinnvolle Anschaffung – doch auf einem Privatrechner findet man heute berechtigterweise auch keine Software mehr aus den 2000ern.

Über die Zeit ändert sich viel. Nur Bürosoftware scheint diesen Veränderungen zu trotzen. Sie verharrt starr und unbeweglich im veralteten Zustand. Schlimmstenfalls erhält die Software nicht einmal mehr Updates. In fast allen Gesprächen kommt es außerdem irgendwann zu dem Punkt, an dem eine Bürokraft frustriert über die Werkzeug-Leiste fährt und sagt, dass sie eigentlich nur zwei oder drei der insgesamt 40 Symbole jemals gebraucht hat.

Die Software ist zudem oft nicht nur veraltet, sondern – auch durch die ungeschickte Überladung mit Funktionen – meist extrem langsam. Momente, in denen nach einem Klick gesagt wird, dass man jetzt erst ein paar Minuten warten muss, bis das Programm die Daten geladen hat, gehören auch hier zum Alltag. Dabei sind genau diese Programme genauso ein Arbeitsmittel des eigenen Teams, wie es der Pinsel für den Maler ist. Die Software ist das Zentrum für alle Arbeiten und sollte daher auch als essenzielles Werkzeug verstanden werden. Hier heißt Nachhaltigkeit, sein Team mit solchen digitalen Lösungen auszustatten, die kein Klotz am Bein ist, sondern die als Mittel zur Erleichterung der Arbeit genutzt werden können.

Nachwuchs finden und halten durch moderne Bürosoftware

In Hinblick auf die Überalterung der Branche darf auch der Aspekt der nachhaltigen Personalakquise nicht vergessen werden. Netzbetreiber und Bauunternehmen brauchen dringend neue helfende Hände, um die Anforderungen der Zeit bewältigen zu können. Doch wie zieht man Auszubildende in ein Unternehmen, bei dem die Software langsamer als jede noch so komplexe Smartphone-App ist – und dabei auch noch aussieht, als wäre sie den 90ern entsprungen?

Bürosoftware kam lange damit durch, einfach zweckdienlich zu sein. Nutzerinnen und Nutzer waren gezwungen, sich unübersichtlichen Menüführungen zu beugen. Funktion stapelte sich auf Funktion. Die vermeintliche Flexibilität komplexester Programme wurde zur Last: Programme wurden durch die Überladung langsamer, unübersichtlicher und ihre Nutzer frustrierter. Sie erfüllten zwar rein technisch ihre Aufgaben, ignorierten aber die Sicht der Anwenderinnen und Anwender. Dabei sollte Software kein Klotz am Bein sein, sondern ein Werkzeug sein, um die Arbeit zu erleichtern und angenehmer zu gestalten.

Die Lösung liegt auf der Hand. Ein Beispiel: Wenn das eigene Kind nach Werkzeugen fragt, um ein Baumhaus zu bauen, schicken wir es ja auch nicht kommentarlos in unsere unaufgeräumte Werkstatt im Keller. Wir sagen unserem Kind mindestens, welche Werkzeuge es brauchen wird und wo es diese finden kann. Noch besser ist es, dem Kind ein Set aus den wichtigsten Werkzeugen in einer eigenen Ecke zusammenzustellen. Und am allerbesten ist es, wenn wir diese Werkzeuge auch clever sortieren und so in die Griffhöhe des Kindes stellen, dass es sich eigenständig in seiner Werkzeugecke zurechtfinden kann.

Moderne Software ist, wenn sie gut gestaltet ist, die letztere Variante. Durchdachte und aufgeräumte Oberflächen und geschickte Nutzerführung machen auch die komplexesten Programme kinderleicht bedienbar. Das automatisierte ein- und ausblenden von Buttons je nach Anforderungen stellt dynamisch nur die Funktionen zur Verfügung, die wirklich benötigt werden.

Alles darüber hinaus würde nur ablenken, zu unnötiger Sucharbeit führen und wird daher ausgeblendet. Die clevere Programmierung erledigt dann ihr Übriges im Hintergrund, um die Software schnell und reibungslos nutzbar zu machen – egal, wie viele Funktionen gleichzeitig benötigt werden. Mit einer solchen modernen Software fällt es Unternehmen deutlich leichter, Begeisterung in der eigenen Belegschaft neu zu entfachen, Auszubildende zu finden und langfristig zu halten. Das schafft eine Umgebung, die das Unternehmen durch positive Arbeitserfahrungen nachhaltig attraktiv für Nachwuchs macht.

Arbeit, über die man gerne spricht – ein Magnet für Fachkräfte im Büro und auf der Baustelle

Alle aufgeführten Punkte sorgen letztlich dafür, dass das eigene Team motivierter bei der Arbeit ist. Im Büro sorgt eine angenehme Software für ein besseres Betriebsklima, höhere Effizienz und bessere Stimmung in der Belegschaft. Arbeit türmt sich nicht mehr aufgrund langsamer, unhandlicher Software auf, sondern kann dank moderner digitaler Lösungen reibungslos abgearbeitet werden. Die positiven Gefühle tragen sich auch nach außen und repräsentieren dort ein Unternehmen, das durch die eigene Modernität und die Wertschätzung von Arbeitszeit zu überzeugen weiß. Das lockt auf ganz natürliche Weise Fachkräfte und Auszubildende.

Diese Modernität sollte sich aber nicht nur auf Bürosoftware begrenzen. Auch auf der Baustelle fehlen Fachkräfte. Wir haben mit vielen Monteuren gesprochen und fast alle sind frustriert über unhandliche Bauakten, den Aufwand von Leitungsdokumentationen und die häufigen Rückfragen, die sich ergeben. Wie soll man so Nachwuchs für sich gewinnen? Es gilt Lösungen zu bieten, die die Arbeitsbelastung reduzieren, dabei aber die Qualität der Dokumentation mindestens beibehalten, bestenfalls sogar steigern.

Clevere Apps auf dem Smartphone unterstützen nicht nur die Dokumentationsaufgaben und die Kommunikation, sondern sie sind auch ein Aushängeschild für das Unternehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich beispielsweise die Vermessung per Augmented Reality sehr gut eignet, um Menschen zu begeistern. Das neue digitale Werkzeug strahlt auch über die Arbeit hinaus, führt dazu, dass Monteure stolz zuhause oder bei Freunden demonstrieren, was für ein modernes Werkzeug sie nutzen. Was alles mit dem handelsüblichen Smartphone möglich ist. Diese Begeisterung wird kein Bandmaß der Welt jemals erzielen.

Es ist genau diese Begeisterung, die einen Arbeitsplatz für Fach- und Nachwuchskräfte besonders attraktiv macht. Das Gefühl, nicht abgehangen zu sein, technologisch ein Teil des allgemeinen digitalen Wandels zu sein, dazuzugehören. Da gleichzeitig auch die Dokumentationsbelastung reduziert wird, ergibt sich so eine Win-Win-Situation für Arbeitnehmende und Unternehmen in allen Aspekten.

Mit Vaira den Schritt in Richtung digitaler Nachhaltigkeit gehen

Für uns ist Vaira mehr als eine Software-Plattform. Wir verstehen uns als ein Unternehmen, das Innovationen und Digitalisierung sinnvoll vorantreibt: mit einem Ohr für Probleme und Herausforderungen, und mit dem Antrieb, für diese die perfekte Lösung zu entwerfen. Es geht nicht darum, ein Maßband mit irgendeiner Technik abzulösen. Oder irgendeinen Prozess in einem Internetbrowser abzubilden. Es geht darum, die zentralen Herausforderungen der Branche ernst zu nehmen und sie gemeinsam mit Akteuren aus genau dieser Branche zu lösen.

Letztlich geht es in jedem der genannten Punkte um Nachhaltigkeit. Für die Umwelt, für Netzbetreiber, Stadtwerke und Bauunternehmen, für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Büro und auf der Baustelle. Für Auszubildende und Fachkräfte auf der Suche nach einer Tätigkeit, der sie gerne und mit Stolz nachgehen und dies auch in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis erzählen. Und für eine sinnvolle digitale Transformation von Arbeit, die mit cleveren Lösungen einen nachhaltigen Arbeitsplatz der Zukunft schafft.

In die Zukunft starten

Du kommst selbst aus der Branche und bist bereit für mehr Nachhaltigkeit? Dann wende dich gerne an unseren Vertrieb, um Teststellungen oder die weiteren Schritte für den produktiven Einsatz von Vaira zu besprechen.

In Nachhaltigkeit investieren

Du siehst die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit sowie die Vorteile der Digitalisierung für diese Branche? Bis zum 01.12.2021 kannst du noch per Crowdinvesting ab 100 € Beteiligung in eine nachhaltige Zukunft investieren.

Leitungsschaden adé! – Radio Hochstift berichtet mit Interview über Vaira

Titelbild der News. Im Hintergrund ist ein Radiostudio zu sehen, darüber liegt ein Vaira-Farbverlauf. Darauf der Text: "Radio-Interview. Radio Hochstift interviewt Max zu Vaira."

Wir waren im Radio! Heute morgen liefen im regionalen Radiosender Radio Hochstift zwei Einspieler aus einem Interview, das der Nachrichtenredakteur Holger Winkelmann mit unserem Geschäftsführer Max Erdmann diesen Sommer geführt hat. Der Radiosender war unter anderem durch unseren Artikel im Paderborner Wirtschaftsblatt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Paderborn und unser Crowdinvesting auf uns aufmerksam geworden.

Die Augmented-Reality-Vermessung mit Vaira

Moderatorin Julia Kleinekemper leitet den Beitrag damit ein, dass es im Hochstift häufiger Berichte zu beschädigten Gasleitungen und anderen Versorgungsrohren gäbe und stellt Vaira als eine mögliche Lösung des Problems vor. Im ersten Teil des Beitrags erzählt Max kurz von seinem ungewöhnlichen akademischen Hintergrund. Er erklärt dann den Ansatz der Augmented-Reality-Vermessung per Smartphone mit Vaira und vergleicht den Ansatz mit Pokémon GO – eine App, die für Radiohörerinnen und Radiohörer womöglich näher am Alltag ist. Die Vorteile, dass Vermessungen nicht mehr auf Papier dokumentiert werden, schließen den ersten Interview-Teil ab.

Radio Hochstift-Beitrag vom 04. November 2021 – Teil 1

Eine Zukunft ohne Nadeldrucker und Leitungsschaden

Den zweiten Interview-Teil leitet Julia Kleinekemper ebenfalls mit Berichten über beschädigte Leitungen ein – da allerdings am Beispiel von Glasfaserleitungen. Max erklärt im zweiten Teil tiefergehend, dass die Leitungsdokumentation mit Vaira digital genauer als mit Bandmaß, Papier und Stift wird. Hinzu kommt, dass Anwender mit Vaira eine Prozesskostensenkung von bis zu 82% erreichen können. Er geht dann noch einmal darauf ein, dass das Ablösen von Papierprozessen enorme Potenziale mit sich bringt. Die Branche arbeitet heute zum Teil noch mit Nadeldruckern, die mehrere Durchschläge beim Kopieren erzeugen – und Briefboten überbringen die Dokumente dann an alle Beteiligten. «Hört sich irgendwie stark nach 80ern an», resümiert Moderatorin Julia Kleinekemper zum bisherigen Ansatz und blickt in eine Zukunft ohne Leitungsschäden: «Dann gehören beschädigte Gasleitungen im Hochstift ja vielleicht auch bald der Vergangenheit an.»

Radio Hochstift-Beitrag vom 04. November 2021 – Teil 2

Wir bedanken uns beim Radio Hochstift-Team und speziell bei Holger für das sehr angenehme Interview! Wir haben das Interview bereits im Sommer aufgezeichnet. Daher wird im Beitrag davon gesprochen, dass das große Upgrade und die Marktreife noch anstehen würden. Vaira-Fans werden sicher direkt gemerkt haben, dass wir das Upgrade natürlich schon am 01. September veröffentlicht haben und damit marktreif sind. Die entsprechende News zur Produktreife Vairas gibt es auch hier nochmal zum Nachlesen.

Du hast jetzt Interesse am Testen oder der produktiven Nutzung von Vaira? Dann melde dich einfach bei unserem Vertriebsteam und wir koordinieren das weitere Vorgehen!