Max wird in der GIS.Business 6/2019 interviewt!

In der Winter-Ausgabe der GIS Business wurde unser CEO Max von Herrn Gerold Olbrich interviewt. Es ging darum, wie Vaira die Vermessung und Dokumentation von einfachen HausanschlĂŒssen digitalisieren, optimieren und dabei trotzdem vereinfachen kann. Das ganze Interview findet sich im Magazin auf Seite 50 und nachfolgend ebenfalls in der Komplettfassung:

Aus welchem Anlass haben Sie die Vaira UG gegrĂŒndet?

Wir haben die Vaira UG gegrĂŒndet, um unsere Idee einer einheitlichen digitalen Plattform fĂŒr den kompletten Hausanschluss-Prozess zu verwirklichen. Als junges Team haben wir bereits mehrjĂ€hrige Erfahrung in der Branche gesammelt und kennen die Herausforderungen im Vermessungs- und Dokumentationsprozess. Als Vaira UG haben wir jetzt die Möglichkeit, mit Netzbetreibern und Dienstleistern gemeinsame Projekte ideell und finanziell umzusetzen.

Was sind die Besonderheiten der Lösung „Vaira“?

Mit Vaira digitalisieren wir den kompletten Prozess der einfachen Hausanschluss-Dokumentation. Hausanschlusskunden können AuftrĂ€ge ĂŒber unsere Web-Plattform erstellen, Netzbetreiber und Dienstleister diese dann gemeinsam verwalten. Auch die Monteure finden alle Auftragsdaten in Echtzeit synchronisiert in ihrer Smartphone-App. Eine Anbindung ĂŒber Schnittstellen ermöglicht eine automatische Ein- und Ausgabe von DatensĂ€tzen aus GIS- und ERP-Systemen. Ein Kernfeature ist die Vermessung per Augmented Reality mit dem Smartphone. Mit dieser können die Monteure vollstĂ€ndige und qualitativ hochwertige Dokumentationen erstellen – ganz ohne zusĂ€tzliche Hardware und durchgĂ€ngig digital. Die DatenqualitĂ€t wird durch KonformitĂ€tschecks bei der Eingabe erhöht und alle Fortschritte werden in Echtzeit mit der FortfĂŒhrung synchronisiert. Zu jedem Messpunkt werden außerdem automatisch Fotos geschossen, durch die die Situation im BĂŒro nachvollziehbar wird und anhand derer wir außerdem eine KI fĂŒr zukĂŒnftige Features trainieren.

FĂŒr welche Anwendungsbereiche kann Vaira eingesetzt werden?

Unser Fokus liegt aktuell auf einfachen HausanschlĂŒssen. Die bieten sich an, da sie trotz aller Unterschiede innerhalb der Branche trotzdem noch so formelhaft-standardisiert geschehen, dass sich auf ihrer Basis auch unterschiedliche Netzbetreiber und Dienstleister fĂŒr die projektbasierte Entwicklung zusammenfinden können. Wir haben allerdings schon Anfragen von Kommunen, Kataster-Ämtern und aus der freien Wirtschaft, national wie international, erhalten. Auch Polizei, Feuerwehr oder die Forstwirtschaft suchen nach digitalen Vermessungs- und Dokumentationslösungen und haben bereits Interesse bekundet. Hier werden gemeinsame Projekte in Zukunft zeigen, wie gut sich Vaira auch fĂŒr diese Bereiche eignet.

Welche Weiterentwicklungen haben Sie fĂŒr den Vermessungs- und Dokumentationsbereich geplant?

Die zentrale Weiterentwicklung ist die komplette Prozess-Digitalisierung. Wir ĂŒbertragen die analogen Prozessstrukturen nicht stumpf in die digitale Welt, sondern optimieren sie wĂ€hrend der Entwicklung. Die Branche weiß um ihre analogen Herausforderungen. Monteure kritisieren langwierige Dokumentationen, nutzen oft nur das Maßband und bei der Reinzeichnung von Skizzen kommt es versehentlich zu Fehlern. Die FortfĂŒhrung leidet unter unvollstĂ€ndigen oder unleserlichen Dokumentationen. Datenaustausch und Kommunikation finden ĂŒber unterschiedliche Medien und KanĂ€le statt. In einer Zeit, in der sich Daten bequem ĂŒber Schnittstellen ein- und ausgeben lassen, werden noch immer Messergebnisse per Post oder Fax verschickt und mĂŒhsam manuell ĂŒbertragen – Übertragungsfehler inklusive. Wir bieten mit Vaira eine vollstĂ€ndig digitale Plattform mit offenen Schnittstellen, die von allen Prozessbeteiligten intuitiv und ohne großen Installationsaufwand genutzt werden kann. Vaira senkt insgesamt die Dauer von Vermessungen, wĂ€hrend die QualitĂ€t aller erhobener Daten erheblich steigt und zusĂ€tzlicher Aufwand durch RĂŒckfragen aus der Prozesskette entfernt wird.

Das Interview fĂŒhrte Gerold Olbrich

Feierliche Übergabe von drei GrĂŒnderstipendien durch Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Kurz vorm Tag der Deutschen Einheit wurden unsere GrĂŒnderinnen und GrĂŒnder nach DĂŒsseldorf eingeladen. Dort wurden feierlich GrĂŒnderstipendien vergeben, die junge Unternehmen, die die Jury mit ihren Ideen ĂŒberzeugen konnten, bei der weiteren Realisierung ihrer UnternehmensplĂ€ne unterstĂŒtzen. Die Urkunden zu diesem Stipendium wurden dabei von Prof. Dr. Andreas Pinkwart verliehen.